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11.11.2023

Ein striktes Sicherheitsprotokoll

Weltcuprennen unterliegen einem sehr strengen Sicherheitsprotokoll. Erst recht, wenn die Rennläufer mit Geschwindigkeiten von über 120 Kilometern pro Stunde über eine Abfahrtspiste jagen.

Aufgrund eines grenzübergreifenden Abkommens wird der gesamte Sicherheitsapparat von Italien aus geleitet und von der Bergrettung des Aostatals koordiniert. Insgesamt sind 50 Spezialistinnen und Spezialisten im Einsatz – Techniker der Bergrettung von Aosta, Personal des lokalen Sanitätsbetriebs, die Finanzwache, die Staatspolizei, das italienische Heer, die sogenannten „Pisteurs secouristes”, Freiwillige des Rettungswesens und des italienischen Roten Kreuzes, sowie die Experten von Air Zermatt.

“Die ‘Pisteurs secouristes’ sind in diesem Zusammenhang ständig auf der Piste einsatzbereit. Sie werden von gemischten Teams unterstützt, die die Bergrettung Aosta koordiniert. Medizinische Unterstützung kommt von Seiten der Notärzte (118). Somit können wir ein schnelles und effizientes Eingreifen im Notfall zum Wohl der Athleten und der gesamten Organisation garantieren”, sagt Paolo Comune, Direktor der Bergrettung Aosta.

Entlang der Rennstrecke “Gran Becca” gibt es neun Positionen, an denen die verschiedenen Teams auf eventuelle Einsätze warten. Luca Cavoretto ist der verantwortliche Notarzt, Bergrettungs-Direktor Paolo Comune koordiniert die Einsätze, während Bergrettungs-Techniker Lucio Trucco von der Basis aus operativi ist. Für eventuelle Noteinsätze stehen zwei Rettungshubschrauber bereit. Einen stellt der Zivilschutz des Aostatals zur Verfügung, der zweite ist von Air Zermatt. Sie werden von der zentralen Einsatzstelle im Falle eines Notfalls angefordert.

“Wir konnten im Rahmen anderer, ähnlicher Großevents Erfahrung in diesem Bereich sammeln. Dadurch können wir eine optimale Abwicklung eventueller Einsätze im Notfall gewähren – ohne Auswirkungen auf das gewöhnliche Rettungswesen des Aostatals”, erklärt Luca Cavoretto abschliessend.