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12.11.2023

Eine immense Arbeit zur Installation von über 16 Kilometern Schutznetzen

In 3 000 Metern Meereshöhe gibt es keine Bäume, die die Piste begrenzen. Aber Schutznetze sind bei einem Weltcuprennen ohnehin vorgeschrieben und für die Sicherheit der Athleten unerlässlich. Deshalb ist ein Team von Arbeitern tagelang auf der Gran Becca zwischen Zermatt und Breuil-Cervinia im Einsatz gewesen, um die nach dem FIS-Protokoll erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.

Die Vorbereitung einer Skipiste ist kein Spaziergang, angefangen bei der Länge; denn für die mehr als 3.800 Meter lange Piste zwischen der Schweiz und Italien sind nicht weniger als 16 Kilometer B-Netze erforderlich, d.h. eine Installation, die absolut temporär ist und keine feste Infrastruktur beinhaltet, wie es beispielsweise bei den A-Netzen der Fall ist, die an dieser Piste nicht vorhanden sind. Um den Zielraum einzurichten, die Fernsehtürme und spezialisierten Mitarbeiter zu schützen, wurden 44 mit Werbung bedeckte Airpads und weitere 30 in verschiedenen Größen für das Pesonal der Fernsehanstalten bereitgestellt. Das gesamte Material wurde von Spm geliefert, einem italienischen Unternehmen, das über große Erfahrung im Bereich der Sportaufbauten verfügt und den alpinen Skiweltcup seit Jahren begleitet.


Hinzu kommen 200 Weltcupstangen zum Eingrenzen der Strecke und 2 Türme zur Abstützung des Zielbogens. Im Zielbereich, der großflächig und wie für ein Großereignis strukturiert ist und direkt vor dem Matterhorn liegt, wurden außerdem 1.000 Begrenzungsbarrieren eingesetzt, um Durchgangskorridore zu schaffen und die Mixed Zone einzurichten, wobei fast überall insgesamt 3 Kilometer C- und B/C-Netze verwendet wurden. Die Arbeit der Streckenposten war in diesen Tagen immens, zunächst für den ersten Aufbau und dann für die Aufräumarbeiten während des Schneefalls, einschließlich des Entfernens der Netze, der Reinigung der Anhäufungen und eines neuen Aufbaus. Immer mit Professionalität, mit einem Lächeln und dem Willen, für das Rennen bereit zu sein. Denn auch wenn wir die Athleten nicht auf der Strecke sehen, hört die Arbeit der Menschen im Schatten und hinter den Kulissen nie auf. Umso mehr, wenn es schneit.