Beat Feuz: «Volle Geschwindigkeit? Das ist für mich vorbei!»
Der vierfache Schweizer Abfahrtskugel-Gewinner, Olympiasieger und Weltmeister Beat Feuz feiert in Zermatt und Cervinia sein Debüt als TV-Experte beim Schweizer Fernsehen SRF. Kurz davor hat er mit uns über seinen baldigen Einstand gesprochen.
Wir stehen im Zielraum Laghi Cime Bianche der Gran Becca. Du kommst gerade von der Piste. Hat es Dich gekitzelt als EX-Athlet hier herunterzufahren oder passt es so wie es jetzt ist?
Ja es ist wirklich okey, so wie es jetzt ist. Es ist schön gewesen, die Piste abzurutschen und die Athleten zu sehen. Aber wirklich noch einmal in voller Geschwindigkeit runterzufahren: Die Zeit ist für mich vorbei.
Was ist Dein Eindruck von der Piste als Du herunter gefahren bist? Was ist es für eine Piste?
Die Piste hat eigentlich schon sehr gut ausgesehen. Es ist sicher noch ein wenig weich im oberen Drittel. Im unteren Teil wird es ein wenig kompakter. Ich glaube aber, dass die Piste nicht allzu schnell sein wird, weil es eben kalt ist. Es ist stumpfer Schnee und es wird sicher eine Herausforderung für die Athleten sein, damit es vorwärts geht.
Es ist eine doppelte Premiere. Einerseits ist es ein neues Rennen im Weltcup-Kalender, andererseits ist es Dein Einstand als TV-Experte bei SRF. So kurz vor dem Einstand, wie ist Deine Gefühlslage?
Ja, sicher auch ein wenig angespannt. Vor allem auch für die Rennen, aber jetzt in den Trainings wollte ich auch schon ein wenig schauen, was man machen kann. Wo fahren die Athleten wie hinunter? Wir glauben, es ist eine spannende Herausforderung. Ich freue mich auf jeden Fall darauf.
Wie hast Du Dich jetzt vorbereitet auf Deine Premiere in der neuen Rolle?
Ja, allzu viel habe ich mich gar nicht vorbereitet. Sicher ein wenig geübt. Wir haben uns mal mit dem SRF zusammengesetzt und das Ganze ein wenig durchgespielt. Aber jetzt ist es eine neue Strecke, neue Namen, neue Athleten, die vielleicht in den Fokus kommen, weil es eine neue Strecke ist.